Kunstprojekt "Begegnungsstühle" von Sastekunst - Stefanie Seiler

Wie die Begegnungsstühle gestaltet werden und wo sie ihren Platz finden können, zeigt eindrücklich der wunderbare Bericht von Kult1.tv aus Kärnten

Begegnungsstühle am Danielsberg / Carnuthof bei Margit Dummer - gemeinsam gestaltet mit ihren Seminarteilnehmern


Ausführung der Begegnungsstühle:

 

Von Künstlern und Menschen jeden Alters können Stühle bemalen werden. Dies können alte, gebrauchte Stühle sein, Klappstühle, neuere Stühle. Natürlich können es auch Bänke oder stabile Kisten sein. Vorzugsweise  aus Holz– im Grunde genommen jedoch jedes Material, auf dem Acrylfarbe, Acrylspray oder Lack hält. Die Stühle können in allen Farben gemalen werden, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Aufstellung der Stühle an Orten wie:

  

Atelier, Geschäftslokale, Park, Restaurant, Cafes, private Gärten, Praxis – eigentlich überall, wo es erlaubt ist.

Sollten Orte gewählt werden, an denen eine Erlaubnis von zuständiger Stelle eingeholt werden muss, ist dies von jedem selbst abzuklären. Die Begegnungsstühle können auch verkauft werden, die Höhe des Preises bestimmt jeder für sich. Jeder ist Eigentümer seiner eigens kreierten Stühle.

 

Der Hintergrund des Projektes:

 

Die Begegnungsstühle von Sastekunst, stehen nicht nur symbolisch für den Begegnungsraum zwischen Menschen:

Die Stühle unseres Projektes geben uns Raum und den Hinweis, dass wir uns wieder mehr Zeit für uns selbst nehmen – zum Entspannen, Absitzen, Ausruhen, Wahrnehmen

 

Es sollen mindestens 2 Stühle an einem Ort stehen, welche von unterschiedlichen Teilnehmern kreiert wurden, oder aber auch von einer einzelnen Person.

 

Sie sollen in erster Linie der Begegnung mit anderen Menschen dienen. Sich dazuzusetzen, mit jemandem ein Gespräch zu beginnen, andere Menschen wahrzunehmen, aber auch in Stille neben einem Menschen zu sitzen und die Ruhe zu geniessen – miteinander zu SEIN – „da-zu-sein“.

Die Vereinsamung unserer Gesellschaft ist beinahe nicht aufzuhalten. Es sei denn, es werden immer wieder Orte geschaffen, die uns dazu bewegen, das Gegenteil zu leben. Aufeinander zuzugehen, jemandem ein Lächeln zu schenken, ein kurzes Hallo oder aber auch die Zeit zu schenken, sind wertvolle Güter, die unbezahlbar sind.

 

 

NIMM PLATZ UND SEI WILLKOMMEN

 

Vision:

 

Idealer Weise verbreitet sich die Idee der  Begegnungsstühle. Fotos von einzelnen Orten mit Stühlen sollen an Sastekunst geschickt werden und bekommen einen Platz auf der Homepage, finden in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram Verbreitung (ausschliesslich mit Einverständnis der Personen)

Teilnehmende Künstler und Menschen, wie du und ich, können sich an dem Projekt beteiligen und bei der Verbreitung helfen.

Ergeben sich spannende Geschichten, lernen sich Menschen auf diese Art kennen, dürfen die Erfahrungsberichte an Sastekunst weitergeleitet werden. Texte, die zum Projekt passen und freigegeben werden dürfen, werden auch veröffentlicht.

 


Haftung:

 

Sastekunst übernimmt keinerlei Haftung im Zusammenhang mit dem Projekt. Für Stühle, die wir selbst aufgestellt haben, werden wir die Betreuung  übernehmen. Von Stühlen anderer Teilnehmer werden wir dies nicht tun. Die Benützung der Stühle unterliegt dem Zusatz „AUF EIGENE GEFAHR“.

Die Begegnungsstühle sollen auf ihre Verletzungsgefahr hin immer wieder von den zuständigen Personen abgecheckt werden. Für gestohlene und zerstörte Stühle übernehmen wir keine Haftung.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Traude Schubert (Donnerstag, 23 Juli 2015 09:44)

    Hallo Stefanie,

    eine klasse Idee. Ich mach mit :D. Einen Stuhl werde ich mit Spray verschönern, den Anderen mit Acrylfarben und danach mit Lack verschönern.

    Viele Grüße aus dem Knüllwald

    Traude